Gerard Manley Hopkins

Gerard Manley Hopkins

Gerard Manley Hopkins

Gerard Manley Hopkins wurde 1844 in Stratford, Essex, geboren. Er studierte klassische Literatur am Balliol College in Oxford. 1866 konvertierte er zum Katholizismus. Zwei Jahre später trat er dem Jesuitenorden bei und wurde 1877 zum Priester geweiht. 1884 wurde er Professor für Altgriechisch an der Universität Dublin, wo er 1889 verstarb. Seine Gedichte wurden zu seinen Lebzeiten nicht veröffentlicht und waren nur einem Kreis enger Freunde bekannt, darunter der renommierte englische Dichter Robert Bridges. Hopkins' Dichtung war so unverwechselbar im Vergleich zum viktorianischen Stil, dass Bridges sie 30 Jahre später ans Licht brachte und sich sogar für ihre mögliche Exzentrizität entschuldigte. Seitdem ist der Ruhm und Einfluss von Hopkins' Werk stetig gewachsen. Seine Werke sind von Ekstase und Inbrunst geprägt. Für Hopkins ist die Welt "geladen mit der Herrlichkeit Gottes", was seine Poesie zu vermitteln sucht. Sie ist ein Hymnus an Gott, doch in ihren besten Momenten ist sie auch Poesie voller menschlicher spiritueller Qual. Hopkins nutzte auch alle rhythmischen Innovationen der englischen Verslehre. Er strebte danach, sich so weit wie möglich von den syllabischen Regeln zu lösen und schuf seinen eigenen Tonrhythmus, der in der Geschichte der englischen Literatur als "sprung rhythm" bekannt ist. Alliteration und zusammengesetzte Wörter, die in der griechischen Dichtung so geliebt und reichhaltig sind, fanden durch ihn im Englischen ihren würdigen Ausdruck.

  1. Hopkins Gedichte und Prosa Gerard Manley Hopkins Everyman's Library

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