Giacomo Leopardi

Giacomo Leopardi
Giacomo Leopardi (Recanati, 1798 - Neapel, 1837) gilt als der bedeutendste italienische Dichter nach Petrarca. Als Universalgelehrter, Polyglott, Philosoph und klassischer Gelehrter stammte er aus einer alten Adelsfamilie von Grundbesitzern, die ihn ursprünglich für ein kirchliches Leben vorgesehen hatte. Schon in seiner frühen Jugend war der kränkliche Graf von Gefühlen der Einsamkeit und des Pessimismus durchdrungen. Er fand Zuflucht im Studium und verfasste zahlreiche Werke zu wissenschaftlichen, philosophischen und literarischen Themen. Er lebte zeitweise in Rom, Mailand, Bologna, Florenz und Neapel. Er fühlte sich wie ein Exilant in der Welt, die er selbst als "das Grab der Lebenden" bezeichnete, und er markierte den moralischen, intellektuellen und politischen Niedergang, indem er ihm mit Skepsis, Ironie und Hingabe an seine Kunst entgegentrat. Er starb im Alter von 39 Jahren. Zu seinen Werken gehören: "Der Tod Hektors" (1809), "Geschichte der Astronomie" (1813), "Lieder" (1816-1835), "Kleine moralische Werke" (1820-1824), "Der Traum" (1825), "Gedanken" (1832). Er übersetzte auch griechische und lateinische Autoren.

