Aris Diktaios

Aris Diktaios
Aris Diktaeos (1919-1983). Aris Diktaeos, dessen richtiger Name Kostas Konstantoulakis war, wurde in Heraklion, Kreta, geboren. 1938 schrieb er sich an der juristischen Fakultät der Universität Athen ein, wo er bis 1940 studierte, als er zum Militär eingezogen wurde. Während der deutschen Besatzung lebte er auf Kreta. 1945 zog er nach Athen und arbeitete im Journalismus für Presse und Radio, wobei er von 1946 bis 1951 mit der Nationalen Rundfunkstiftung zusammenarbeitete. Bereits als Gymnasiast veröffentlichte er Gedichte in der Zeitschrift Nea Grammata, und 1935 brachte er seine erste Gedichtsammlung mit dem Titel Zwölf Alptraumhafte Vignetten heraus. Dies wurde von der verleugneten Gedichtsammlung In den Wellen des Lebens (1934) vorausgegangen. Er trug zu Zeitschriften wie Neoellinika Grammata, Neoi Rythmi, Philologika Chronika, Nea Estia, Nea Poreia und anderen bei. Sein Essay- und Übersetzungswerk ist besonders umfangreich, und er veröffentlichte auch Gedicht- und Literaturanthologien. 1956 wurde er gemeinsam mit Yiannis Ritsos mit dem Ersten Staatspreis für Dichtung ausgezeichnet und erhielt 1977 den Ersten Grad des Ordens von Kyrill und Methodius von der bulgarischen Regierung. Seine Werke wurden in viele Fremdsprachen übersetzt. Die Poesie von Aris Diktaeos gilt als Teil der sogenannten ersten Nachkriegsgeneration der griechischen Literatur, die durch Elemente existenzieller Angst und Einflüsse aus den literarischen und philosophischen Werken von Jean-Paul Sartre geprägt ist. Für weitere biografische Details zu Aris Diktaeos siehe Alex. Argyriou, "Aris Diktaeos," Griechische Poesie: Die erste Nachkriegsgeneration, S. 68-71. Athen, Sokolis, 1982; Manolis Gialourakis, "Diktaeos Aris," Große Enzyklopädie der modernen griechischen Literatur 6. Athen, Haris Patsis, o.J.; und n.s., "Diktaeos Aris," Weltbiographisches Wörterbuch 3. Athen, Ekdotiki Athinon, 1985. (Quelle: Archiv griechischer Autoren, EKEBI).
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Griechische Belletristik-BücherΗ Κριτική για τον Πέτρο Χάρη
Gemeinschaftsarbeit, 2009 , Kostas und Eleni Ourani Stiftung
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