
Valerius Maximus
Valerius Maximus war ein römischer Historiker und Moralist des 1. Jahrhunderts n. Chr., Zeitgenosse von Kaiser Tiberius. Seine aktive Zeit wird zwischen 14 und 31 n. Chr. eingeordnet. Über sein Leben ist sehr wenig bekannt. Es wird angenommen, dass er väterlicherseits von der Familie Valeria und mütterlicherseits von Fabius Maximus abstammen könnte. Er diente in Asien unter Sextus Pompeius, Konsul im Jahr 14 n. Chr., und wurde später am Hof von Kaiser Tiberius willkommen geheißen.
Er verfasste das Werk "Denkwürdige Taten und Aussprüche" zwischen 24 und 31 n. Chr., eine Sammlung von Anekdoten, die dazu gedacht war, die Gedanken und Diskussionen von Rhetorikern und Philosophen zu inspirieren. Das Werk von Valerius Maximus wurde in der späteren Antike und im Mittelalter vielfach wieder aufgegriffen. Zwei Autoren, insbesondere Julius Paris und Januarius Nepotianus, setzten sich zwischen dem 4. und 6. Jahrhundert n. Chr. mit seinem Werk auseinander.