Gilles Deleuze

Gilles Deleuze
Der französische Philosoph Gilles Deleuze wurde 1925 in Paris geboren. Er unterrichtete Philosophie an Gymnasien (Amiens, Orléans, Paris) und an den Universitäten Sorbonne (1957-1960), Lyon (1964-1969) und Vincennes (1969-1987). Zwischen 1960 und 1964 war er Forscher am französischen Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS). Zu seinen Hauptwerken gehören: "Differenz und Wiederholung" (1968); "Spinoza und das Problem des Ausdrucks" (1969); "Die Logik des Sinns" (1969); "Anti-Ödipus" (1972, zusammen mit Felix Guattari); "Tausend Plateaus" (1980, zusammen mit Felix Guattari); "Die Falte: Leibniz und der Barock" (1988); "Was ist Philosophie?" (1992, zusammen mit Felix Guattari). 1992 verschlechterte sich seine seit 1968 bestehende Lungenkrankheit erheblich. Am 4. November 1995 beging Deleuze Selbstmord. Eine französische Zeitschrift bot die folgende kurze Charakterisierung von Deleuze an, die er selbst zu übernehmen schien: "Er reiste wenig, trat nie der kommunistischen Partei bei, war nie ein Phänomenologe noch ein Heideggerianer, hat Marx nie abgeschworen, noch hat er den Mai '68 aufgegeben."
