
Louis Aragon
Louis Aragon wurde 1897 in Neuilly-sur-Seine geboren und verstarb 1982 in Paris. Er begann ein Medizinstudium, brach es jedoch ab, um sich der Literatur zu widmen. 1917 traf er Breton und Soupault. 1919 veröffentlichten sie die Zeitschrift "Littérature". 1920 schlossen sie sich der Dada-Bewegung an, aus der sie sich 1922 zurückzogen. Ein Jahr später spielten sie eine führende Rolle bei der Entstehung der surrealistischen Bewegung. Zu den Hauptwerken von Aragons surrealistischer Periode gehören die Gedichtsammlung "Le Mouvement Perpétuel" (1925), der Roman "Le Paysan de Paris" (1926) und die Essaysammlung "Traité du Style" (1928). 1926 trat er der Kommunistischen Partei Frankreichs bei, der er bis zu seinem Tod angehörte. 1928 lernte er Elsa Triolet kennen. Von 1930 bis 1932 reiste er ausgiebig durch die Sowjetunion. 1932 brach er mit den Surrealisten. Während der deutschen Besatzung beteiligte er sich aktiv am französischen Widerstand und war eine Schlüsselfigur bei der geheimen Veröffentlichung der Zeitschrift "Les Lettres Françaises", die er nach dem Krieg bis 1972 leitete. 1957 wurde ihm der Leninpreis verliehen. Unter seinen vielfältigen und umfangreichen Werken sind besonders die Gedichtsammlungen "Le Crève-Cœur" (1941), "Les Yeux d'Elsa" (1942), "Le Fou d'Elsa" (1963); die Romane "La Semaine Sainte" (1958), "Blanche ou l'Oubli" (1967); und die Essaysammlung "J'abats mon Jeu" (1963) hervorzuheben. Griechische Übersetzungen umfassen "M' Anichta Chartia" (Titos Patrikios, 1965), "Sklavia kai Megaleio" (Kosmas Politis, 1986), "O Parizianos Chorikos" (Stefanos Koumanoudis, 1986) und andere.