
Julia Kristeva
H Joulia Kristeva wurde 1941 in Bulgarien geboren. 1966 zog sie nach Paris, um ihre Dissertation über französische Literatur abzuschließen. Als weltweit anerkannte Theoretikerin hat sie in den Bereichen Linguistik, Psychoanalyse, Literatur und politische Theorie gearbeitet. Derzeit ist sie Professorin am Institut Universitaire de France und lehrt Literatur des 20. Jahrhunderts an der Universität Paris VII - Denis Diderot. Zudem ist sie Gastprofessorin an der Columbia University, der University of Toronto und der New School for Social Research in New York. Im Jahr 2004 wurde sie mit dem Holberg-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet und 2006 mit dem Hannah-Arendt-Preis. Ihre Bücher werden in Amerika von der Columbia University Press veröffentlicht. Zu ihren veröffentlichten Werken gehören: "Im Anfang war die Liebe" (Agra, 1988), "Der Samurai" (Roman, Govostis), "Der Alte und die Wölfe" (Maya Editions, 1993), "Nationen ohne Nationalismus" (Alternative Editions, 1997), "Neue Krankheiten der Seele" (Kastaniotis, 1998), "Besitz" (Roman, Patakis, 1998), "Schwarze Sonne" (Kastaniotis, 2000), "Das Weibliche und das Heilige" zusammen mit Catherine Clement (Psychogios, 2001), "Fremde in uns" (Scripta, 2004), "Mord in Byzanz" (Roman, Patakis, 2004). Ihre neuesten Bücher in Frankreich umfassen: "Le Genie feminin: Arendt, Klein, Colette" (3 Bände, Fayard 1999-2002), "Meurtre à Byzance" (Fayard, 2004), "La Haine et le Pardon" (Fayard, 2005) und "Seule une femme" (Bord de l’Eau, 2007). Weitere Informationen finden Sie auf ihrer offiziellen Website: www.kristeva.fr.