
George Steiner
George Steiner wurde am 23. April 1929 in Paris als Sohn jüdischer Eltern österreichischer Abstammung geboren. Seine Familie emigrierte 1940 nach Amerika. Schon in jungen Jahren sprach er drei Sprachen und studierte später an der University of Chicago, Harvard und Oxford als Rhodes-Stipendiat. Er lehrte vergleichende Literaturwissenschaft an den Universitäten von Cambridge, Genf und Oxford und trug als Literaturkritiker zu den führenden Literaturzeitschriften und Zeitungen unserer Zeit bei. Sein erstes Buch war die Studie "Tolstoy or Dostoevsky" (1958). Es folgten Werke wie "The Death of Tragedy" (1960), "Language and Silence" (1967), "In Bluebeard's Castle: Some Notes Towards the Redefinition of Culture" (1971), "After Babel" (1975), "On Difficulty" (1978), "Antigones" (1984), "Real Presences" (1989), "Heidegger" (1992), "No Passion Spent" (1996), "Grammars of Creation" (2001), seine kurze Autobiografie "Errata" (1998) und der Roman "The Deeps of the Sea" (1996). Er verstarb am 3. Februar 2020.