Jacques Lacan

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Jacques Lacan

Jacques Lacan (1901-1981) wurde in Paris geboren, lebte und arbeitete dort. In den frühen 1930er Jahren veröffentlichte er seine Dissertation über paranoide Psychosen und wurde kurz darauf in die Société Psychanalytique de Paris aufgenommen, wo er seine Theorie über das sogenannte "Spiegelstadium" vorstellte. Sein entscheidender Eingriff in das psychoanalytische Feld begann jedoch in den 1950er Jahren mit einem wöchentlichen Seminar, das zu einem Zentrum für Ausbildung und Zusammenkunft vieler Generationen von Psychoanalytikern wurde. 1964, als Reaktion auf seinen Ausschluss aus der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung, gründete Lacan die École Freudienne de Paris (1964-1980), deren Einfluss weit über die französischen Grenzen hinausreichte. Seine letzte institutionelle Initiative, die École de la Cause Freudienne (1981), sollte zum Vehikel für die weltweite Verbreitung der lacanianischen Orientierung werden. 1966 fasste Lacan seine Schriften in einem umfangreichen Band mit dem Titel "Écrits" zusammen. Im Jahr 2001 wurde "Autres Écrits" veröffentlicht, das alle seine späteren Texte umfasst. Die schrittweise Veröffentlichung seines Seminars begann in den frühen 1970er Jahren, transkribiert von Jacques-Alain Miller, und setzt sich bis heute fort.

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