
Carol Shields
Carol Shields wurde 1935 in Chicago geboren und zog 1957 nach Winnipeg, Kanada, wo sie später die kanadische Staatsbürgerschaft erwarb. Sie studierte an der Universität Ottawa und lehrte viele Jahre an der Universität von Manitoba. Sie hatte fünf Kinder, einen Sohn und vier Töchter. Shields schrieb Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke, die mehrfach mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Als eine der prominentesten Vertreterinnen der zeitgenössischen kanadischen Literatur reichte ihr Ruf weit über die Grenzen Kanadas und Nordamerikas hinaus. Zu ihren Werken gehören: "Small Ceremonies" (1976), "The Box Garden" (1977), "Happenstance" (1980), "A Fairly Conventional Woman" (1982), "Various Miracles" (Kurzgeschichten, 1985), "Swann: A Mystery" (1987) und "The Orange Fish" (Kurzgeschichten, 1989). Auf Griechisch wurden ihre nachfolgenden Romane von Oceanida veröffentlicht: "The Republic of Love" (1992), "The Stone Diaries" (1993, im selben Jahr mit dem Canadian Governor General's Award ausgezeichnet und 1995 mit dem National Book Critics Circle Award und dem Pulitzer-Preis in den USA prämiert) und "Larry's Party" (1997, mit dem Orange Prize for Fiction ausgezeichnet). Außerdem wurde ihr letzter Roman, "Unless" (2002, mit dem Ethel Wilson Fiction Prize ausgezeichnet und für den Man Booker, Giller und Orange Preis nominiert), von Livani veröffentlicht. Sie verstarb im Juli 2003 im Alter von 68 Jahren in Victoria, Kanada.