Rollo May

Rollo May

Rollo May

Rollo May (1909-1994) war der bekannteste amerikanische Existenzpsychologe, der eine zentrale Rolle sowohl bei der Entwicklung als auch bei der Verbreitung der Existenzpsychologie spielte. Er wird oft als der "Vater der Existenzpsychologie" bezeichnet. Seine akademische Laufbahn begann an der Michigan State University, wo er hauptsächlich Englisch studierte, aber aufgrund seiner Beteiligung an einer radikalen Studentenzeitung ausgeschlossen wurde. Er setzte sein Studium am Oberlin College fort, wo er einen Abschluss in englischer Literatur erwarb. Anschließend unterrichtete er drei Jahre lang in Thessaloniki am Anatolia College, während er auch reiste und an Adlers Seminaren in Wien teilnahm. 1949 promovierte er in Psychologie an der Columbia University in New York. Seine Lehrtätigkeit hatte bereits als Mitglied der Fakultät am William Alanson White Institute of Psychiatry, Psychology, and Psychoanalysis (1943) begonnen. Später lehrte er an der New School for Social Research (1955-1975) und als Gastprofessor an Harvard, Yale, Princeton und anderen Universitäten. Aus dem Kreis um Freud betrachtete er Otto Rank als Genie und den bedeutendsten Vorläufer der existenziellen Psychotherapie. Er wurde unter anderem von Kierkegaard, Paul Tillich und seinen zeitgenössischen existenzialistischen Philosophen beeinflusst. Im Gegenzug beeinflusste Rollo May viele tief, darunter seinen Schüler Irvin Yalom sowie mehrere bekannte griechische Psychotherapeuten. Er verstarb im Alter von fünfundachtzig Jahren, obwohl er in jungen Jahren an Tuberkulose erkrankt war, was seine Gesundheit stets fragil und prekär machte.

  1. The Discovery of Being

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  2. Love & Will

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