Takis K. Papatsonis

Takis K. Papatsonis

Takis K. Papatsonis

T.K. Papatsónis (1895-1976). Takis Papatsónis wurde in Athen geboren, als Sohn von Konstantinos Papatsónis und Aikaterini Prassá. Er studierte am Französischen Institut in Athen und veröffentlichte seine ersten Gedichte 1913 in der Zeitung Akropolis. Er verfolgte ein Studium der Rechts- und Politikwissenschaften an der Universität Athen bis 1920 und besuchte 1927 Kurse in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Genf. Ab 1914 arbeitete er vierzig Jahre lang im Finanzministerium und erreichte die Position des Generalsekretärs. 1928 verbrachte er mehrere Monate auf dem Berg Athos. 1932 heiratete er Evanthia Empedoklis, mit der er eine Tochter hatte. Sein Leben lang reiste er viel, sowohl aus beruflichen Gründen als auch aus persönlicher Leidenschaft, und besuchte Orte wie Belgrad, Konstantinopel, Italien, Prag, die Schweiz, Frankreich, Berlin, Dresden, England, Spanien, Bukarest, Bern, die Karpaten, New York, Kuba, Chicago und San Diego. Er diente als Vizepräsident des Verwaltungsrats der Handelsbank (1941), Präsident des Verwaltungsrats der Nationalgalerie (1953-1964), Vizepräsident des Verwaltungsrats des Nationaltheaters (1955-1964) und Vizepräsident sowie Präsident der Hellenischen Gesellschaft für Ästhetik (1963 bzw. 1966). Er wurde mit dem französischen Ritter der Ehrenlegion (1920) und dem Ersten Staatspreis für Dichtung (1963) ausgezeichnet. 1967 wurde er Mitglied der Akademie von Athen. Er verstarb in Athen. Papatsónis' erste Gedichtsammlung wurde 1934 mit "Auswahl A" veröffentlicht. Zuvor hatte er die erste griechische Übersetzung von T.S. Eliots "The Waste Land" in der Zeitschrift Kyklos unter dem Titel "Eremotopos" veröffentlicht. Ab 1935 arbeitete er fünf Jahre lang mit der Zeitung Kathimerini zusammen und veröffentlichte kritische Essays. 1944 veröffentlichte er "Ursa Minor". Es folgten "Auswahl B" (1962), das Reisebuch "Übung auf Athos" (1963), der Reisetext "Moldovlachischer Mythos", Studien wie "Friedrich Hölderlin, 1970-1843-1970", "Nationale Erweckung: Solomos, Kalvos" und Essay-Sammlungen "Die vierfache Welt" (zwei Bände) und "Wo es einen Garten gab". Er war auch in der literarischen Übersetzung tätig und arbeitete mit Zeitschriften wie Ellas, Oi Neoi, Logos, Lyra, Mousa, Peitharchia, Protoporia, Rythmos, Nea Grammata, Nea Estia, Elefthera Grammata, Chronika Aesthetikis und anderen zusammen. Takis Papatsónis wird von Literaturhistorikern der poetischen Generation der dreißiger Jahre zugeordnet, als ein einzigartiger Fall, der die Kategorisierung übersteigt. Er war einer der Einführer des freien Verses in die moderne griechische Dichtung. Sein poetisches Werk zeichnet sich durch kreativ assimilierte Einflüsse und einen stark persönlichen Stil im Rahmen seiner mystischen und theologischen Betrachtung aus. Für weitere biografische Details zu Takis Papatsónis siehe Agra Tellos, "Papatsónis Takis," Große Griechische Enzyklopädie 19. Athen, Pyrso, 1932; Giakos Dimitris, "Papatsónis Takis," Große Enzyklopädie der modernen griechischen Literatur 11. Athen, Hari Patsi, o.D.; Moundes M., "Ein kurzer biografischer Abriss von Takis Papatsónis," Nea Estia 100, Jahr N', 15/11/1976, Nr. 1185, S. 1484-1485; Frantzi Antea, "Papatsónis Takis," Weltbiografisches Wörterbuch 8. Athen, Ekdotiki Athinon, 1988; und Tetradia Efthynis 1. (Quelle: Archiv griechischer Autoren, EKEBI).

  1. Μνήμη του Ηλία Βενέζη, Fünf Jahre Nach Seinem tod

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