Elli Alexiou

Elli Alexiou

Elli Alexiou

ELLI ALEXIOU (1894-1988) Elli Alexiou wurde in Heraklion, Kreta, als Tochter des Verlegers Stylianos Alexiou und Irini Zachariadi geboren. Sie hatte drei ältere Geschwister: Galatea, Radamanthys und Lefteris. Sie besuchte die Schule in Heraklion. Während der Theriso-Revolution wurde ihr Vater wegen Zusammenarbeit mit den Revolutionären verhaftet und inhaftiert. Zwei Jahre später starb ihre Mutter an einem Schlaganfall. 1910 schloss sie die Höhere Mädchenschule von Heraklion ab, und ein Jahr später besuchte sie zum ersten Mal Athen, wo sie sich dem literarischen Kreis von Dexamenis anschloss und Schriftsteller wie Karkavitsas, Vlachogiannis, Theotokis, Travlantonis, Kondylakis, Avgeris und Varnalis kennenlernte. Letzterer machte ihr einen Heiratsantrag, den ihr Vater mit einer vierjährigen Verschiebung akzeptierte. 1913 wurde sie nach einem Beschluss des kretischen Staates von der Arsakeio Pädagogischen Akademie geprüft und als Diplominhaberin anerkannt. 1914 wurde sie an das Dritte Christliche Gymnasium von Agia Paraskevi in Heraklion berufen, und im folgenden Jahr an die Modellschule der Stadt. 1919 erwarb sie das Diplom des Institut Superieur d’ Etudes Francaises und wurde an die Höhere Mädchenschule von Heraklion berufen. Im selben Jahr lernte sie Vassos Daskalakis bei Dexamenis kennen, den sie 1920 in Paris heiratete. Im folgenden Jahr starb ihr Vater an Krebs. 1925 schloss sie die Deutsche Schule Athen ab. 1928 trat sie der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) bei und beteiligte sich 1934 an der Gründung der Gesellschaft Griechischer Schriftsteller. Zwei Jahre später wurde sie von der Spezialabteilung der Diktatur des 4. Augusts verhaftet und verhört. 1938 ließ sie sich von Daskalakis scheiden. Während der deutschen Besatzung lebte sie allein in Kallithea und war im Rahmen der Nationalen Befreiungsfront (EAM) aktiv. 1945 reiste sie mit einem Stipendium der französischen Regierung nach Paris, besuchte Kurse an der Sorbonne und traf französische Schriftsteller wie Louis Aragon und Paul Éluard. 1948 nahm sie an der ersten Intellektuellenkonferenz in Breslau teil und wurde zur Bildungsberaterin des Kinderhilfskomitees ernannt, ein Jahr später an der ersten Friedenskonferenz in Paris. 1949 ging sie ins selbstgewählte Exil nach Rumänien und nahm an der zweiten Friedenskonferenz teil. Sie nahm auch an der Konferenz über Bildung in Wien (1952), der ersten Weltkonferenz der demokratischen Frauen in Kopenhagen (1953) und der Literaturkonferenz in Berlin (1957) teil. 1952 besuchte sie auf Einladung der Regierung die Sowjetunion und nahm 1961 an den Feierlichkeiten für den ukrainischen Dichter Taras G. Schewtschenko im selben Land teil. Ab 1962 lebte sie mit Markos Avgeris in Athen. 1965 erhielt sie die griechische Staatsbürgerschaft zurück, und 1966 wurde sie wegen einer Anklage aus dem Jahr 1952 verhaftet. Sie wurde triumphal freigesprochen. Sie setzte ihre vielfältigen literarischen, pädagogischen und politischen Aktivitäten während der Diktatur von Papadopoulos und nach der Wiederherstellung der Demokratie fort und hielt viele Vorträge in verschiedenen griechischen Städten. Sie starb in Athen. Elli Alexiou trat 1923 mit der Veröffentlichung der Kurzgeschichte "Frantzesko" in der Zeitschrift "Freundschaftsgesellschaft" erstmals in der literarischen Welt in Erscheinung. Ihr Leben lang widmete sie sich der Prosa, dem Theater, der Pädagogik, der literarischen Übersetzung, Kinderbüchern und anderen Bereichen des schriftlichen Ausdrucks und hinterließ ein umfangreiches Werk. Ihre Prosa spiegelt indirekt ihr Anliegen für soziale Gerechtigkeit wider, geprägt von ihrer politischen Ideologie, und bewegt sich im Rahmen des realistischen Schreibens. Sie ist jedoch durch eine starke Präsenz persönlicher emotionaler Beteiligung und psychologischer Elemente gekennzeichnet. Weitere biografische Details zu Elli Alexiou finden Sie in Kostas Papageorgiou, "Elli Alexiou," in Zwischenkriegsprosa: Vom Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg (1914-1939) Bd. B, S. 168-217. Athen, Sokolis, 1992; Ilias Simopoulos, "Daskalaki Elli," in Die Große Enzyklopädie der Neugriechischen Literatur Bd. 6. Athen, Haris Patsis, o.J.; Th. Foskarinis, "Biografie" (Elli Alexiou), in Elli Alexiou: Eine Kleine Hommage, S. 291-294. Athen, Kastaniotis, 1979; vom selben Autor, Ein Essay über die Chronografie von Elli Alexiou. Athen, Kastaniotis, 1982; und verschiedene Autoren, "Alexiou Elli," im Weltbiographischen Wörterbuch Bd. 1. Athen, Ekdotiki Athinon, 1983. (Quelle: Archiv Griechischer Schriftsteller, EKEBI).

  1. Τα Διηγήματα (1923-1983)

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  2. Υπολείμματα Επαγγέλματος, Kurzgeschichten

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  3. Δεσπόζουσα

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  4. Ιστορίες με ζώα

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  5. Μυστήρια, Kurzgeschichten

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  6. Γ΄ Χριστιανικόν Παρθεναγωγείον, Neuartige

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  7. Και Ούτω Καθεξής

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  8. ... των Δακρύων

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  9. Με τη Λύρα

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  10. Παραπόταμοι, Neuartige

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  11. Ανθολογία Ελληνικού Διηγήματος του 20ού Αιώνα

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