Andreij Tarkovskij

Andreij Tarkovskij

Andreij Tarkovskij

Andrei Arsenjewitsch Tarkowski wurde 1932 geboren und studierte am Staatlichen Institut für Kinematographie in Moskau unter der Leitung von Michail Romm. Während seines Studiums drehte er zwei Kurzfilme: "Heute gibt es keinen Urlaub" (1960) und "Die Walze und die Geige" (1961). Sein erster Spielfilm, "Iwans Kindheit" (1962), gewann den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig. 1966 wurde sein Film "Andrei Rubljow" gezeigt, aber nach der Premiere in Moskau sofort zurückgezogen. Erst 1969 wurde er in westeuropäischen Kinos gezeigt. 1972 drehte er "Solaris", basierend auf dem Roman von Stanisław Lem. 1974 wurde "Der Spiegel" veröffentlicht, was mit seinem avantgardistischen Stil und seiner lyrischen Subjektivität für Aufsehen sorgte. Nach einer fünfjährigen Pause wurde 1979 "Stalker" fertiggestellt. 1982 durfte er seinen nächsten Film "Nostalghia" in Italien drehen, der 1983 abgeschlossen wurde. 1984 beantragte er Asyl in Westeuropa. 1985 inszenierte er Mussorgskis Oper "Boris Godunow" am Covent Garden in London. Er ließ sich vorübergehend in Schweden nieder, wo er "Offret" (1986) drehte, das sein Schwanengesang werden sollte, da er im Dezember desselben Jahres in Paris verstarb.

  1. Sculpting in Time : Reflections on the Cinema

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