
Steven Weinberg
Steven Weinberg wurde 1933 in New York geboren. Er schloss 1954 sein Studium an der Cornell University ab und promovierte anschließend am Institut für Theoretische Physik in Kopenhagen. Danach arbeitete er an der Columbia University, der University of California, Berkeley, und ab Mitte der 1960er Jahre an der Harvard University. 1969 wurde er Professor für Physik am MIT und kehrte später nach Harvard zurück. Nach 1982 wechselte er an die Fakultät für Physik und Astronomie der University of Texas at Austin, wo er bis heute tätig ist.
Er ist Autor des Buches "Gravitation and Cosmology: Principles and Applications of the General Theory of Relativity" (1972) sowie zahlreicher Artikel zu Teilchenphysik, Kosmologie und anderen Themen. Bekannt für die Formulierung der Feldtheorie, die die schwachen und elektromagnetischen Wechselwirkungen von Elementarteilchen vereint, sowie für seine bedeutenden Beiträge zur Physik, wurde er mit dem Heinemann-Preis für Mathematische Physik und dem Oppenheimer-Preis ausgezeichnet. Er ist auch Mitglied der National Academy of Sciences. Er erhielt Ehrendoktorwürden in den Naturwissenschaften von der Yale University, der University of Rochester, der University of Chicago und dem Knox College. 1979 wurde ihm der Nobelpreis für Physik verliehen.