Michail Mitras

Michail Mitras
Michail Mitras wurde 1944 in Volos geboren. Er studierte Jura an der Universität Thessaloniki und Radioregie am City Literary Institute in London, wo er vier Jahre lebte und für das griechische Programm der BBC arbeitete. Er reiste in viele europäische Länder und die USA. Seine Schriften erschienen in den 1960er Jahren in Literaturzeitschriften, und sein erstes Buch ("Fantastische Novelle") wurde 1972 veröffentlicht. In den 1970er Jahren trug er zur redaktionellen Arbeit der Kulturzeitschriften "Chronicle" (veröffentlicht von Ora) und "Sima" bei, ebenso wie in den 1990er Jahren bei der Zeitschrift "Revma" und in den 2000er Jahren bei "Nea Synteleia". Von 1983 bis 2003 arbeitete er als Produzent von Talkshows für das Hellenische Radio (Erstes und Drittes Programm). Von 2001 bis 2003 war er Mitglied des Vorstands der Gesellschaft der Autoren. Auf seinen Vorschlag hin wurde 1998 der Tag der Poesie erstmals in Griechenland von der Gesellschaft der Autoren eingeführt. Er schrieb Gedichte und Prosabücher, die der modernen Literatur zuzuordnen sind, und stellte "visuelle Gedichte" und "Mail Art"-Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen sowohl in Griechenland als auch im Ausland aus. Er verstarb am 6. März 2019. Zu seinen Büchern gehören: Poesie: "Das Alibi der Beschreibung," Privatdruck, 1976, "Instabiles Feld," Aigokeros, 1984, "Das letzte Bild der Welt," Aigokeros, 1987, "Die paradoxe Vertrautheit des Unbekannten," Delfini, 1997, "Diskrete Veränderungen," Apopira, 2004. Prosa: "Fantastische Novelle," Privatdruck, 1972, "Städtische Landschaft," Aigokeros, 1982, "Vage Details," Apopira, 1990, "Suchmaschine: Prosa-Schriften," Nefeli, 2008.

