John Reed

John Reed
Der amerikanische Journalist John Reed wurde 1887 in Portland, USA, geboren, starb 1920 in Moskau an Typhus und wurde im Kreml beigesetzt. Er absolvierte die Harvard University (1910) und war ein unruhiger Geist unter den Radikalen von Greenwich Village. Als Korrespondent berichtete er über die Revolution von Pancho Villa in Mexiko (1911) und später über die Gräueltaten des Ersten Weltkriegs in Osteuropa. Bekannt wurde er durch sein mittlerweile klassisches Werk "Zehn Tage, die die Welt erschütterten" (englische Ausgabe 1919), eine detaillierte und aufschlussreiche politische Chronik der Oktoberrevolution, die in Amerika mit einem Vorwort von W.I. Lenin und in Russland nach seinem Tod mit einem Vorwort von N. Krupskaja veröffentlicht wurde. Nach der Veröffentlichung des Buches in Amerika kehrte Reed in sein Heimatland zurück, um die Gründung der kommunistischen Partei dort zu koordinieren, wurde jedoch auf seiner Rückreise nach Russland in Finnland verhaftet und inhaftiert. Schließlich wurde er freigelassen, erreichte Moskau, wo er sich mit seiner Partnerin Louise Bryant wiedervereinigte, doch geschwächt erkrankte er im Oktober 1920 und starb an Typhus. Weitere Bücher, die aus seinen wagemutigen journalistischen Missionen hervorgingen, sind "Insurgent Mexico" (1914) und "The War in Eastern Europe" (1916), aus denen Auszüge ins Griechische übersetzt wurden.
Alle Bücher
Griechische Belletristik-BücherΔέκα Μέρες που Συγκλόνισαν τον Κόσμο
John Reed, 2011
von9,80 € in 9 Geschäften0

0