Georg Lukács

Georg Lukács

Georg Lukács

György Lukács (1885-1971) stammte aus einer wohlhabenden bürgerlichen Familie jüdischer Herkunft während der österreichisch-ungarischen Ära. Er wurde in Budapest als Sohn eines Bankiers geboren. Lukács studierte an den Universitäten von Budapest und Berlin und promovierte 1906 in Philosophie. 1914 trat er der Ungarischen Kommunistischen Partei bei. Ab 1945 war er Professor für Ästhetik an der Universität Budapest. Als Befürworter der Entstalinisierung diente er 1956 als Kulturminister in der Regierung Nagy, nach deren Sturz er sich für kurze Zeit ins selbstgewählte Exil begab. Zu seinen Hauptwerken gehören: "Die Seele und die Formen" (1911), "Der historische Roman" (1936), "Goethe und seine Zeit" (1946), "Der junge Hegel und die Probleme der kapitalistischen Gesellschaft" (1948), "Die Zerstörung der Vernunft" (1954) und "Solzhenitsyn" (1964).

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