
CHristos Mpoulotis
Archäologe und Autor. Geboren auf der Insel Lemnos im Jahr 1952, studierte er Geschichte, Archäologie und Vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Athen. Er promovierte an der Universität Würzburg in Deutschland. Er lehrte an der Ionischen Universität und in den Postgraduiertenabteilungen der Universität Athen sowie an der Athener Hochschule der Bildenden Künste. Er führte Ausgrabungen auf Kreta, auf dem Peloponnes und auf verschiedenen Inseln der Ägäis durch. 1985 wurde er als Archäologe-Forscher an die Akademie von Athen berufen, wo er sich hauptsächlich auf die minoische und mykenische Zivilisation spezialisierte. Seit 1987 ist er systematisch in der Kinderliteratur tätig und hat bis heute etwa sechzig Bücher geschrieben. Sein Werk "Die seltsame Liebe des Pferdes und der Pappel" wurde 1989 mit dem Europäischen Pier Paolo Vergerio Preis ausgezeichnet. "Die Statue, die kalt war" und "Der Wassermelonen-Dieb" erhielten 2000 bzw. 2003 den Jahrespreis der griechischen Sektion von IBBY. In den Jahren 2000 und 2011 gewannen seine Werke "Die Statue, die kalt war" und "Herr Nos kostbarer Müll" den Staatspreis für Kinderliteratur. 2006 wurde er mit dem "Kostas und Eleni Ouranis" Preis der Akademie von Athen geehrt. In den Jahren 2000, 2007 und 2010 erhielt er den Diavazo-Magazin-Preis für die Bücher "Die Statue, die kalt war", "Frau Mina und der Frühling" und "Das Hundeleben des John Aftendoulis, der Katze". 2012 gewann sein Buch "Ein Mädchen flattert in Kerameikos - Eine Antikriegsgeschichte im klassischen Athen" den Staatlichen Wissensbuchpreis für Kinder. 2012 war er für den H. C. Andersen Preis nominiert.