
Thomas Pynchon
Thomas Pynchon ist einer der größten zeitgenössischen Romanautoren. Viele vergleichen ihn mit Joyce, da diese beiden Autoren als Höhepunkte des Postmodernismus bzw. der Moderne gelten. Er wurde 1937 in Long Island, New York, geboren. Pynchon studierte zunächst Ingenieurwissenschaften und dann englische Literatur an der Cornell University, während Nabokov dort lehrte. Er begann als Ingenieur bei Boeing zu arbeiten, während er gleichzeitig sein erstes Buch, "V.", schrieb, das schnell eine treue Anhängerschaft fand. Er ist der Autor der Bücher: "V." (1963), "Die Versteigerung von No. 49" (1966), "Die Enden der Parabel" (1973), "Langsamer Lerner" (Kurzgeschichten, 1984), "Vineland" (1990), "Mason & Dixon" (1997), "Gegen den Tag" (2006) und "Natürliche Mängel" (2009). 1974 gewann er den National Book Award für "Die Enden der Parabel". Er lebt in New York und ist MacArthur Fellow. Als entschiedener Gegner von Publicity ist fast nichts über sein Privatleben bekannt; er gibt keine Interviews und hat es im Laufe der Jahre vermieden, fotografiert zu werden. Dennoch schreibt er häufig Artikel über Autoren, Bands, Musik und soziale Themen.