
Vasos Varikas
Vasos Varikas (1912-1971) wurde in Aydin, Kleinasien, geboren und verbrachte seine Kindheit auf Karpathos, woher seine Familie stammte. 1923 zog er nach Athen, wo er Philologie studierte. 1938 ging er als Korrespondent für "Kathimerini" nach Frankreich und besuchte für kurze Zeit Kurse in Ästhetik und Kunstgeschichte in Paris. Seine Karriere im Journalismus begann 1945, zunächst bei "Ta Nea", wo er als politischer Redakteur, Chefredakteur und Redaktionsleiter tätig war, und später bei "To Vima" (1954), wo er regelmäßig zur Buchrezensionskolumne beitrug. Gleichzeitig übernahm er ab 1955 die Theaterkritik bei "Ta Nea" und war mehrere Jahre lang Leiter des Nachrichtenbulletins und literarischer Mitarbeiter für E.I.R. Ein Jahrzehnt lang war er Generalsekretär des Komitees für die Staatspreise. Zu seinen Werken gehören: "Der Dichter Kostas Varnalis" (1936), "K. G. Karyotakis, das Drama einer Generation" (1938), "Unsere Nachkriegsliteratur" (1939). Er trug zu Zeitschriften wie Politische Seiten, Erlösung, Literarische Chroniken, Literarisches Neujahr, Neue Ära bei. Posthum wurden folgende Werke veröffentlicht: "Theaterkritik (1961-1971)", 1972, "Autoren und Texte (1961-1965)", 1975, und seine Studien über K. Varnalis und K. G. Karyotakis wurden in der Reihe "Theorie der Literatur und Kritik" neu aufgelegt