Charles Diehl

Charles Diehl
Charles Diehl (1859-1944), ein angesehener französischer Byzantinist, wurde in Straßburg, Elsass, geboren. Er studierte in Paris an der École Normale Supérieure und verbrachte anschließend zwei Jahre in Rom, wo er sich auf römische und byzantinische Archäologie konzentrierte. Er wurde Professor für Geschichte an der Universität Nancy und später Professor für Byzantinische Geschichte an der Universität Paris, bevor er schließlich zum Mitglied der Académie française gewählt wurde. Diehl bereiste viele Länder in Europa, Asien, Afrika und Amerika und lehrte zwei Semester lang an der Harvard University. Er pflegte alle Zweige der Byzantinistik und eröffnete durch seine Bücher und Lehre neue Wege im Studium der byzantinischen Kultur. Seine Schriften sind besonders für ihre Präzision und Klarheit sowie ihren Stil bekannt. Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Byzantinische Kunst in Süditalien" (1894), "Byzantinisches Afrika" (1896), "Justinian und die byzantinische Zivilisation im 6. Jahrhundert" (1901), "Theodora, Kaiserin von Byzanz" (1904), "Porträts von Byzantinern" (1906-1908), "Handbuch der byzantinischen Kunst" (1910), "Geschichte des Byzantinischen Reiches" (1920), "Byzantinische Malerei" (1933) und andere.
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