Kiki Dimoula

Kiki Dimoula

Kiki Dimoula

Kiki Dimoula wurde am 6. Juni 1931 in Athen geboren. Sie arbeitete 25 Jahre lang, von 1949 bis 1974, bei der Bank von Griechenland. Ihr literarisches Debüt gab sie 1952 mit der Gedichtsammlung "Ποιήματα", die sie jedoch kurz darauf aus dem Verkehr zog. 1954 heiratete sie den Dichter Athos Dimoulas, mit dem sie zwei Kinder bekam. Sie veröffentlichte mehrere Gedichtsammlungen, darunter "Έρεβος" (1956), "Ερήμην" (1958), "Επί τα ίχνη" (1963), "Το λίγο του κόσμου" (1971), "Το τελευταίο σώμα μου" (1981), "Χαίρε ποτέ" (1988), "Η εφηβεία της λήθης" (1994), "Ενός λεπτού μαζί" (1998), "Ήχος απομακρύνσεων" (2001), "Χλόη θερμοκηπίου" (2005), "Μεταφερθήκαμε παραπλεύρως" (2007), "Συνάντηση" (2007), "Πέρασα" (2010) und "Τα εύρετρα" (2010). Die ersten sieben Sammlungen sind in der Ausgabe "Ποιήματα" (1998, 6. Auflage 2005) zusammengefasst. Teile ihres Werks wurden ins Französische, Englische, Deutsche, Spanische, Italienische und Schwedische übersetzt. Auszeichnungen: - 1972: Zweiter Staatspreis für Poesie für die Sammlung "Το λίγο του κόσμου". - 1989: Erster Staatspreis für Poesie für die Sammlung "Χαίρε ποτέ". - 1995: Kostas-und-Eleni-Ouranis-Preis (Akademie von Athen) für die Sammlung "Η εφηβεία της λήθης". - 2001: Literaturpreis der Akademie von Athen für ihr Gesamtwerk. - 2002: Ordentliches Mitglied der Akademie von Athen. - 2009: Europäischer Literaturpreis (Prix Européen de Littérature - Rencontres Européennes de Littérature, Straßburg). - 2010: Großer Staatspreis für Literatur für ihr Gesamtwerk. Anlässlich ihrer Wahl in die Akademie von Athen - als dritte Frau in der Geschichte der Akademie - sagte die Dichterin in einem Interview mit Olga Bakomaru ("Ελευθεροτυπία", 16.3.2002): "Ich habe (kandidiert), erstens natürlich aus Gründen, die man nicht zugibt. Und dann: vielleicht, um eine verspätete Wissbegierde zu befriedigen. Vielleicht, um eine friedlichere und damit sicherere Zuflucht für die schwebende und verletzliche Art von Sprache zu finden, der ich diene. Vielleicht auch in der Hoffnung, dass diese Art sich als breiter und stabiler nützlich erweist, als sie mir unstetig dient. Möglicherweise habe ich auch die Disziplin vermisst. Die Kürzung der Freizeit, die mir zumindest einiges an Unordnung bietet, vermisst. [...]" Sie verstarb am 22. Februar 2020 im Alter von 89 Jahren. (Foto: Nikos Kokkalis)

  1. Νάνι, τ' Άνθι των Ανθώ

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