Kostas Soukas

Kostas Soukas

Kostas Soukas

Kostas Soukas (1899-1981). Kostas Soukas wurde Ende des vorigen Jahrhunderts in Piräus als Sohn von Dimitrios Soukas und Antigoni Kapsabeli geboren. Er verbrachte den Großteil seines Lebens in seiner Heimatstadt, wo er als Journalist, Kolumnist und literarischer Mitarbeiter sowohl für die lokale als auch die athenische Tages- und Fachpresse arbeitete und als Angestellter der Städtischen Bibliothek von Piräus tätig war. Er leistete seinen Militärdienst in der Marine ab und nahm an einer Ausbildungsreise zu Mittelmeerhäfen an Bord des Kriegsschiffs Averof teil. Außerdem war er der besondere Sekretär der Ingenieursvereinigung. Ab 1960 ließ er sich in Athen nieder, wo er bis zu seinem Tod lebte. Sein Leben war geprägt vom Tod seiner beiden Kinder und seiner Frau. Sein literarisches Debüt gab er 1935 mit der Veröffentlichung des Romans "Apostolis Karlas" (unter dem Pseudonym K. Chaldaeos). Bekannt wurde er in literarischen Kreisen vor allem durch die Veröffentlichung der Novelle "Meer" im Jahr 1943. Er wurde mit dem Staatspreis für Romane (1957 für sein Werk "Das Strafregister einer Epoche"), der Medaille für geistige Verdienste der Stadt Piräus und wenige Tage vor seinem Tod mit einem Ehrungsabend der Nationalen Gesellschaft der griechischen Schriftsteller geehrt, an dem Soukas nicht teilnehmen konnte. Kostas Soukas gehört zu den griechischen Prosaautoren der Zwischenkriegszeit. Mit deutlichen Einflüssen aus den Werken von Dostojewski und Berdjajew sowie aus der journalistischen Erfahrung des Autors ist sein Werk im Bereich des sozialen Realismus mit bemerkenswerten psychologischen Elementen angesiedelt. Thematisch inspiriert von den Leben der Seeleute und der Arbeiterklasse von Piräus, ist es konsequent um die Sorge des Autors um die Erlangung und Erhaltung der menschlichen inneren Freiheit im Rahmen sozialer Fragen orientiert. Für weitere biografische Details zu Kostas Soukas siehe Stelios Geranis, "Soukas Kostas," Große Enzyklopädie der modernen griechischen Literatur 12. Athen, Hari Patsi, o.J., und G.D. Paganos, "Kostas Soukas," Zwischenkriegsprosa: Vom Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg (1914-1939) VIII, S. 60-82. Athen, Sokolis, 1993. (Quelle: Archiv griechischer Schriftsteller, EKEBI).

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