
William Dalrymple
Der Historiker und Kunsthistoriker William Dalrymple wurde 1965 am Stadtrand von Edinburgh geboren und arbeitete zunächst als Kolumnist für die Zeitung "The Independent". Sein erstes Buch, "In Xanadu" (1989), schrieb er im Alter von zweiundzwanzig Jahren und gewann im folgenden Jahr den Yorkshire Post Best First Work Award sowie den Scottish Arts Council Award. 1989 ging Dalrymple nach Neu-Delhi, wo er vier Jahre lang für sein zweites Buch, "City of Djinns: A Year in Delhi" (1994), recherchierte, das den "Sunday Times" Young British Writer of the Year Award gewann. Sein drittes Buch, "From the Holy Mountain: A Journey in the Shadow of Byzantium" (1997), wurde auf Griechisch von Oceanida veröffentlicht. Es folgten seine historischen Bücher über Indien, darunter "White Mughals: Love and Betrayal in Eighteenth-century India" (2002), "Begums, Thugs and White Mughals - The Journals of Fanny Parkes" (2002), "The Last Mughal: The Fall of a Dynasty, Delhi 1857" (2006), "Nine Lives: In Search of the Sacred India" (2009) (auf Griechisch von Metaichmio als "Ιερή Ινδία" veröffentlicht) und "Princes and Painters in Mughal Delhi 1707-1857" (2012). Er ist mit der Künstlerin Olivia Fraser verheiratet und teilt seine Zeit zwischen London, Edinburgh und Neu-Delhi auf. Zusammen mit der Autorin Namita Gokhale gründete und leitet er seit 2006 das Jaipur Literature Festival, das laut der Zeitung "Mail on Sunday" das größte Literaturfestival Asiens ist.