Gustave Le Bon

Gustave Le Bon

Gustave Le Bon

Gustave Le Bon (1841, Nogent-le-Rotrou - 1931, Paris) war ein autodidaktischer Arzt, Psychologe, Soziologe, Historiker und Archäologe. Ab 1876 widmete er sich der Anthropologie, Geschichte und Archäologie, während er sein Interesse an der Medizin beibehielt. Le Bons Intellekt zeichnete sich durch ein völliges Fehlen von Subjektivität aus. Seine nüchternen wissenschaftlichen anthropologischen, biologischen oder historischen Analysen sind durch eine nahezu absolute Objektivität gekennzeichnet. Zwischen 1860 und 1880 reiste er durch Europa, Asien und Nordafrika. Er verfasste Reiseberichte und Werke über Archäologie und Anthropologie, die auf östlichen Kulturen basieren. Sein gesamtes Werk war von Pragmatismus geprägt. Indem er sich hauptsächlich auf das Verhalten von Menschenmengen konzentrierte, analysierte er alle politischen und historischen Ereignisse durch die Linse ihrer Psychologie und legte damit den Grundstein für die Wissenschaft der Sozialpsychologie. Le Bons Ideen hatten einen erheblichen Einfluss auf die Führer des 20. Jahrhunderts, insbesondere beim Aufbau faschistischer Regime, und dienten auch als Grundlage für die Praxis der Propaganda. Zu seinen wichtigsten Werken gehören: "La Civilisation des Arabes" (Die Zivilisation der Araber), 1884, "Les Lois psychologiques de l'évolution des peuples" (Die psychologischen Gesetze der Entwicklung der Völker), 1894, "La psychologie des foules" (Psychologie der Massen), 1895, "L'homme et les sociétés" (Der Mensch und die Gesellschaften), 1881, "Psychologie du socialisme" (Die Psychologie des Sozialismus), 1896, und andere.

  1. Γκυσταβ λε Μπον τα Αγνωστα Εργα

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