
René Goscinny
Rene Goscinny wurde am 14. August 1926 in Paris geboren. Er ist einer der meistgelesenen französischen Autoren weltweit. Allein von den Abenteuern des „Asterix“, die in 107 Sprachen und Dialekte übersetzt wurden, wurden rund 300 Millionen Alben verkauft. Rene Goscinny war ein Mann, der immer Lachen brachte, durch seine Schriften und seine Worte. Immer elegant, mit einer unwiderstehlichen Kreativität, war er ein edler Charakter und gleichzeitig sehr introvertiert. Er erlebte viele Abenteuer in seinem Leben und wurde dann, um die 40, ein vollkommener Schöpfer und letztendlich ein Mann, der das Glück fand (zusammen mit seiner Frau und Tochter). Dann, viel zu schnell, wie die Luftballons, auf die er auf Jahrmärkten gerne zielte, platzte sein Herz. Er starb mit 51 Jahren, am 5. November 1977, während eines routinemäßigen „Belastungstests“. Er praktizierte eine seltene Kunst, ohne Boshaftigkeit, ohne Vulgarität, voller Leichtigkeit und Präzision. Rene Goscinny war ein äußerst produktiver Comicautor („Asterix“ mit Albert Uderzo, „Isnogud“ mit Jean Tabary, „Lucky Luke“ mit Morris) sowie ein Schriftsteller mit einer magischen Feder („Le Petit Nicolas“, illustriert von Sempé). 1959 war er auch Mitbegründer (zusammen mit J.M. Charlier und A. Uderzo) des Magazins „Pilote“, aus dem die Comics hervorgingen, die wir heute lesen. Von Bretecher bis Bilal, über Gotlib, Cabu, Tardi, Mezieres, Druillet, Fred, Lob, Giraud, Christin, Pétillon, Reiser... Es ist die Geschichte eines bescheidenen, lustigen, zerbrechlichen und geheimnisvollen Gentlemans, wie sie von Anne Goscinny, Guy Vidal und Patrick Gaumer erzählt wird.