
James Baldwin
James Baldwin wurde am 2. August 1924 in Harlem, New York, geboren. Sein erster Roman, "Go Tell It on the Mountain", wurde 1953 veröffentlicht. In diesem Werk, das seine Erfahrungen als junger Prediger auf den Straßen von Harlem zum Leben erweckt, erzielte er sofortigen Erfolg. Es folgte "Giovanni's Room", das einfühlsam und kraftvoll das Thema der homosexuellen Liebe erkundet. "Another Country" (1963) sorgte für eine literarische Sensation, und 1964 folgten zwei Bücher: "Nobody Knows My Name" und "Notes of a Native Son", die viele der Geschichten und Essays enthalten, die ihm sowohl in Amerika als auch in Europa Ruhm einbrachten. "Nobody Knows My Name" wurde von der American Library Association als eines der bedeutendsten Bücher des Jahres ausgewählt. "Going to Meet the Man" war James Baldwins erste Sammlung von Kurzgeschichten. Er veröffentlichte Essay-Sammlungen, darunter "The Fire Next Time" (1963), "Nothing Personal" (1964), "No Name in the Street" (1971), "The Devil Finds Work" (1976), "Evidence of Things Not Seen" (1983), und schrieb zwei Theaterstücke: "The Amen Corner" (1955) und "Blues for Mr. Charlie" (1965). Zu seinen Romanen gehören "If Beale Street Could Talk" (1974), "Little Man, Little Man" (1975) und "Just Above My Head" (1979).
Trotz seiner Identität als "schwarz und schwul" gewann James Baldwin Auszeichnungen, Stipendien und Förderungen, und 1986 wurde er mit der Ehrenlegion ausgezeichnet. Er starb 1987 in seinem Haus in Frankreich. Der Nachruf der "Times" erklärte: "Seine besten Werke können mit allem, was zur gleichen Zeit in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde, verglichen werden", während "Newsweek" ihn als "einen wütenden Schriftsteller, dessen Intelligenz so provokant und dessen Schreiben so elegant war, dass er schnell zu dem schwarzen Schriftsteller wurde, vor dem weiße Liberale weiterhin Angst hatten", beschrieb