Anna Akhmatova

Anna Akhmatova

Anna Akhmatova

Anna Achmatowa (Pseudonym der Russin Anna Andrejewna Gorenko) wurde 1889 geboren. Zusammen mit Ossip Mandelstam führte sie die akmeistische Bewegung an, die im Gegensatz zu den Symbolisten danach strebte, dass die poetische Sprache präzise Bedeutungen vermittelt. Ihre erste Gedichtsammlung mit dem Titel "Vecher" (Abend) wurde 1912 veröffentlicht, gefolgt von Werken wie "Chetki" (Der Rosenkranz, 1914) und "Anno domini MCMXXI" (1922). Ihre Stimme wurde jedoch vom neuen sowjetischen Regime zum Schweigen gebracht, das ihre Arbeit missbilligte. Ab 1922 wurde ihr achtzehn Jahre lang verboten, Gedichte zu veröffentlichen, was sie zu Stille und Isolation verurteilte. 1946 wurde sie aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, und ihr Sohn Lew wurde ebenfalls verfolgt und viele Jahre inhaftiert. Die Situation begann sich nach dem 20. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion im Jahr 1956 zu ändern. Ihr bedeutender lyrischer Zyklus "Poem Without a Hero", an dem sie zwölf Jahre arbeitete, wurde 1962 im Ausland veröffentlicht, und ihr Meisterwerk "Requiem" folgte ein Jahr später in München. "Requiem" (1935-1940) wurde 1987 in der Sowjetunion veröffentlicht, da sein Thema, ein Klagelied für die Gefangenen des stalinistischen Regimes, als kontrovers galt. In den letzten zehn Jahren ihres Lebens schrieb sie mehrere Gedichte, darunter das autobiografische "Poema bez geroya" (Poem Without a Hero, 1962). Gegen Ende ihres Lebens wurde sie mit dem Etna-Taormina-Preis (1963) geehrt und erhielt Anerkennung von der Universität Oxford (1965). Sie verstarb 1966. Achmatowa gehört zu den Dichtern, die den Symbolismus und Mystizismus überwanden und danach strebten, die äußere Welt durch ihre eigene emotionale Vielfalt darzustellen. Ihre Dichtung zeichnet sich durch Klarheit, Ausdrucksdichte und tiefgründige emotionale Tiefe aus.

  1. Akhmatova, Gedichte

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  2. The Complete Poems of Anna Akhmatova

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