
Alice Munro
Alice Munro wurde 1931 geboren und wuchs in Ontario, Kanada, auf. Sie hat folgende Kurzgeschichtensammlungen veröffentlicht: "Dance of the Happy Shades," 1968 (Governor General's Award for Fiction), "Lives of Girls and Women," 1971 (von einigen als ein Roman in Geschichten betrachtet), "Something I've Been Meaning to Tell You," 1974, "Who Do You Think You Are?," 1978 (Governor General's Award for Fiction), "The Moons of Jupiter," 1982, "The Progress of Love," 1986 (Governor General's Award for Fiction), "Friend of My Youth," 1990 (Trillium Book Award), "Open Secrets," 1994, "The Love of a Good Woman," 1998 (Giller Prize), "Hateship, Friendship, Courtship, Loveship, Marriage," 2001 (auf Griechisch veröffentlicht als "Μ' αγαπάει, δεν μ' αγαπάει," und neu aufgelegt als "Away From Her"), "Runaway," 2004 (Giller Prize), "The View from Castle Rock," 2006, "Too Much Happiness," 2009 (auf Griechisch veröffentlicht als "Πάρα πολλή ευτυχία"), "Dear Life," 2012 (demnächst auf Griechisch). Sie wurde dreimal mit dem Governor General’s Literary Award, der höchsten literarischen Auszeichnung Kanadas, geehrt. Außerdem wurde sie von der U.S. Critics' Association anerkannt und erhielt den Rea Award for the Short Story. 2009 wurde sie mit dem Man Booker International Prize für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Das Preisgericht bemerkte: "Mit jeder ihrer Geschichten erreicht Munro eine Tiefe und Präzision, die die meisten Romanautoren nur im Laufe ihres gesamten Werkes schaffen; beim Lesen ihrer Werke lernt man immer etwas, woran man zuvor nie gedacht hat." Ihre Werke wurden in viele Sprachen übersetzt. Obwohl in den USA allein 1 Million Exemplare verkauft wurden, war ihre Anerkennung außerhalb eines Kreises von literarischen "Spezialisten" nicht so weit verbreitet, wie sie es verdient hätte, bis sie 2013 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde – als erste kanadische Autorin und 13. Frau, die ihn erhielt – als "Meisterin der zeitgenössischen Kurzgeschichte", laut der kurzen Ankündigung der Schwedischen Akademie. Nach der Bekanntgabe ihrer Auszeichnung wurde ihr Werk öffentlich von Autoren wie Margaret Atwood, A.S. Byatt, Anne Enright, Colm Tóibín, Jonathan Franzen und anderen bewundert.