Giorgio Agamben

Giorgio Agamben
Giorgio Agamben ist eine der herausragendsten Persönlichkeiten der italienischen Philosophie und politischen Theorie. Geboren 1942 in Rom, studierte er Jura und Philosophie an der Universität Rom, wo er seine Doktorarbeit über das Denken von Simone Weil abschloss. Jahrzehntelang war er Herausgeber der italienischen Ausgabe der Gesammelten Werke von Walter Benjamin. In den 1960er Jahren war Agamben Schüler von Martin Heidegger und teilte intellektuelle Wege mit Denkern wie Guy Debord, Gilles Deleuze, Michel Foucault und Walter Benjamin. Er lehrte an bedeutenden Universitäten in Europa und Amerika. Zentral für sein Denken sind die Konzepte des „Ausnahmezustands“, der „Lebensform“ und des „homo sacer“. Er ist Autor unter anderem der folgenden Werke: „La Potenza del pensiero“, Neri Pozza, Vicenza 2005; „Homo Sacer“, Einaudi, Torino 1995; „Mezzi senza fine. Note sulla politica“, Bollati Boringhieri, Torino 1996; „Quel che resta di Auschwitz“, Bollati Boringhieri, Torino 1998; „Il Tempo che resta. Un commento alla Lettera ai Romani“, Bollati Boringhieri, Torino 2000; „L'aperto, L'uomo e l'animale“, Bollati Boringhieri, Torino 2002; „Profanazioni“, Nottetempo, Roma 2005; mit G. Deleuze, „Bartleby, la formula della creazione“, Quodlibet, Macerata 1993; und jüngst „Il Regno e la Gloria. Per una genealogia teologica dell'economia e del governo“, Neri Pozza, 2007.

