Miles Davis

Miles Davis
Der amerikanische Trompeter Miles (Dewey) Davis wurde am 25. Mai 1926 in Alton, Illinois, geboren und verstarb am 28. September 1991 in Santa Monica, Kalifornien. Als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten in der Geschichte des Jazz spielte er eine entscheidende Rolle neben Charlie Parker bei der Entstehung und Definition des Bebop in den späten 1940er Jahren. Als Bandleader (sein erstes Album war "Birth of the Cool" im Jahr 1949) hatte er einen tiefgreifenden Einfluss auf die Improvisation. Vielleicht war seine größte Errungenschaft die weitere Kultivierung der Fusion von Jazz und Rock innerhalb seiner eigenen Band, die in den 1970er Jahren zur Entstehung des Musikgenres "Fusion" führte. Alles begann mit "In a Silent Way" (1969), als Elemente des West Coast Acid Rock erstmals in die Jazzszene Einzug hielten. Während dieser Zeit gehörten Musiker wie Chick Corea und John McLaughlin zu seiner Band. Zu seinen verschiedenen Kollaborationen zählen bemerkenswerte mit Charlie Parker, Charles Mingus, Gil Evans, Gerry Mulligan, John Coltrane und Herbie Hancock. "Bitches Brew" (1970) ist sein kommerziell erfolgreichstes Album. Er spielte in dem Film "Dingo Dog of the Desert" die Rolle eines Trompeters und führte Kompositionen von Michel Legrand auf. Der Film wurde posthum veröffentlicht, ebenso wie das Album "Doo Bop" (1992), das Jazz und Rap kombinierte und seine letzte Studioaufnahme war.
