Fotios A΄ o Megas

Fotios A΄ o Megas

Fotios A΄ o Megas

Photius I der Große, eine führende intellektuelle Figur der mittelbyzantinischen Periode, wurde um 820 in Konstantinopel geboren. Als Mitglied einer aristokratischen Familie erhielt er eine ausgezeichnete Ausbildung und widmete sich dem Studium der klassischen griechischen und patristischen Literatur. Nach den Verfolgungen, die er während der zweiten Ikonoklasmusperiode erlitt, und nach deren Beilegung im Jahr 843 übernahm er politische und bildungspolitische Positionen. Inmitten der turbulenten Atmosphäre, die zum Rücktritt von Patriarch Ignatius führte, wurde er für den patriarchalischen Thron von Konstantinopel vorgeschlagen, wo er trotz anfänglicher Einwände im Jahr 858 aufstieg und innerhalb von nur drei Tagen vom Laien zum höchsten kirchlichen Amt gelangte. Der Widerstand seiner Gegner, darunter Papst Nikolaus, in Bezug auf die inneren Angelegenheiten von Konstantinopel und insbesondere die Legitimität der Wahl von Photius führte zu gegenseitigen Exkommunikationen zwischen den beiden religiösen Führern, was 867 zur Spaltung zwischen Konstantinopel und Rom führte. Basil I der Makedonier (867) entfernte Photius und setzte Ignatius als Patriarchen wieder ein, doch die Reaktion fast aller Hierarchen veranlasste ihn, Photius aus dem Exil zurückzuholen. Nach dem Tod von Ignatius im Jahr 877 erkannte das Große Konzil von Konstantinopel Photius als einzigen legitimen Patriarchen an, dessen Bemühungen, Ordnung in der Kirche wiederherzustellen und die Beziehungen zum Papst zu normalisieren, 886 unterbrochen wurden, als Kaiser Leo VI. der Weise ihn zum zweiten Mal vom patriarchalischen Thron entfernte. Photius zog sich ins Kloster der Armenier zurück, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 893 weiter studierte und schrieb. Photius, den die Ostkirche zum Heiligen erklärte, verfasste neben seiner religiösen und missionarischen Arbeit zahlreiche Schriften, die sein umfangreiches Wissen, seine literarische Begabung und seine Liebe zur antiken Literatur belegen. Er war vor allem die Seele der großen Bewegung des 9. Jahrhunderts, die viele als Renaissance und zweiten Hellenismus beschreiben, dank derer die antike griechische Literatur vor dem völligen Aussterben bewahrt wurde.

  1. Λέξεων συναγωγή, Nach Element: E-O

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  2. Λέξεων συναγωγή, Nach Element: A bis D

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  3. Λέξεων συναγωγή, Nach Element: Π-Ω

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