
Hugo Hamilton
Hugo Hamilton wurde 1953 in Dun Laoghaire geboren. Seine Mutter kam als Gouvernante für eine wohlhabende Familie nach Irland, und sein Vater war ein deutschsprachiger Ingenieur, der plante, seine Kinder zweisprachig (Deutsch-Irisch) zu erziehen. Nach der Schule arbeitete Hamilton als Journalist, verließ jedoch bald Irland und ging nach Deutschland, wo er in einem Verlag tätig war. Sein erster Roman, "Surrogate City" (1990), erzählt die Geschichte einer irischen Frau, die in Berlin nach dem Vater ihres ungeborenen Kindes sucht. "Last Shot" (1991), wofür er den Rooney Prize erhielt, handelt von einer Liebesgeschichte in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs. "The Love Test" (1994) untersucht den Zusammenbruch einer Ehe nach dem Fall der Berliner Mauer. Es folgte "Dublin, Where the Palm Trees Grow" (1996), eine Sammlung von Kurzgeschichten, sowie die Kriminalthriller "Headbanger" (1997) und "Sad Bastard" (1998), in denen der Detektiv Pat Coyne (Mr. Suicide) im Mittelpunkt steht. Im Jahr 2003 veröffentlichte Hamilton "The Speckled People", einen autobiografischen Bericht über seine Kindheit, für den er mit dem französischen Femina-Preis für den besten ausländischen Roman ausgezeichnet wurde. Er lebt in Dublin.