Petros S. Spandonidis

Petros S. Spandonidis
Petros S. Spandonidis wurde 1890 in Rumänien als Kind griechischer Eltern aus Melnik, Mazedonien, geboren. 1905 ließ er sich dauerhaft in Thessaloniki nieder und engagierte sich schnell im intellektuellen Leben der Stadt. Er promovierte an der Philosophischen Fakultät der Universität Thessaloniki. Ab 1926 veröffentlichte er kritische Essays in Zeitungen und Zeitschriften. Spandonidis war einer der Gründer der Zeitschrift "Makedonische Tage" (1932-1939). Er setzte sich leidenschaftlich mit der Ästhetik der modernen griechischen Literatur auseinander und verfasste zahlreiche Studien und Kritiken über moderne griechische Schöpfer. Seine Studie "Nikos Kazantzakis, der Sohn der Angst" (1960) wurde mit dem Ersten Staatspreis ausgezeichnet. Weitere Werke umfassen: "Tiefe und Oberfläche" (ein Drama), 1932, "Ungewisse Dinge" (Kurzgeschichten), 1933, sowie Studien wie "Einführung in die antike griechische Tragödie," 1935, "Wissenschaft und Literaturkritik," 1947, "Dionysios Solomos," 1947, "Was ist Literatur," 1947, "Das Klephtische Lied und archaische Kunst," 1952, "Prolog zu Euripides' 'Bakchen'," 1954, "Prolog zu Euripides' 'Troerinnen'," 1954, "Moderne Poesie in Griechenland," 1955, "Formen der Angst," 1958, "Das Thema der Kritik," 1959, "Alexandros Papadiamantis, der Zuschauer der Erde," 1960, "Der Kampf um das Wesen," 1962, "Griechischkeit," 1962, "Konst. Chrysomallos oder Traum und Angst," 1962, "Humanismus und Technik," 1963, "Tragödie und das Gefühl des Tragischen," 1963, und andere. Er studierte auch epische Poesie und klephtische Lieder. Für Spandonidis war die Kritik eine wahre Leidenschaft im Leben. Sein Überblick war umfassend, und seine Einsicht und Forschungskompetenz waren stark. Er verstarb 1964 in Thessaloniki.
