
Edward W. Said
Edward W. Said (1935-2003) war ein angesehener Professor für Geisteswissenschaften an der Columbia University, wo er ab 1963 Englisch und Vergleichende Literaturwissenschaft lehrte. Geboren 1935 in Jerusalem, studierte er in Kairo, Massachusetts sowie an den Universitäten Princeton und Harvard. Er war Gastprofessor für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Harvard University, Fellow am Center for Advanced Studies und Gastprofessor für Geisteswissenschaften an der Johns Hopkins University. Said war außerdem Herausgeber der Zeitschrift "Arab Studies Quarterly", Mitglied des Council on Foreign Relations in New York, der Academy of Literary Studies und des Pen Clubs. Er wurde mit den Bowdoin- und Lionel-Trilling-Preisen ausgezeichnet. Zu seinen bahnbrechenden Werken zählen die kulturwissenschaftlichen Studien "Orientalism" und "Culture and Imperialism" (beide veröffentlicht von Nefeli Editions), in denen der Denker die illusorischen Mythen analysiert, die von Kolonisatoren über die Kolonisierten gepflegt werden, sowie die Wurzeln von Stereotypen über den Osten, die im Westen verbreitet werden. Weitere Werke umfassen "Joseph Conrad and the Fiction of Autobiography", "Beginnings", "The Question of Palestine", "Literature and Society", "Representations of the Intellectual" ("Intellektuelle und Macht", griechische Ausgabe Scripta, 1999), "The World, the Text, the Critic" ("Die Welt, der Text und der Kritiker", griechische Ausgabe Scripta, 2004), "After the Last Sky", "Blaming the Victims", "Musical Elaborations", seine Autobiografie "Out of Place: A Memoir" ("Ohne Heimat", griechische Ausgabe Paratiritis, 2003) und seine Essays über das Exil "Reflections on Exile and Other Essays" ("Reflections on Exile and Other Essays on Literary and Cultural Theory", griechische Ausgabe Scripta, 2006).