
Konstantinos Vassis
Geboren 1931 in Athen, absolvierte er das Athens College und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Athen. Er verfolgte eine diplomatische Karriere im Kongo (Lumbumbashi), in Ungarn (Budapest), Italien (Venedig), Deutschland (Frankfurt) und diente als Botschafter in Saudi-Arabien, Mexiko und Japan. Im Außenministerium hatte er Positionen als Direktor für kulturelle Angelegenheiten, Generalinspektor und stellvertretender Generaldirektor inne.
Gleichzeitig widmete er sich der Literatur – zunächst unter dem Pseudonym V. Konstantinos – und veröffentlichte sechs Gedichtsammlungen („Brechungen“ 1972, „Angestelltenleben“ 1976, „Problematische Versammlung“ 1981, „Das Gesetz der Ununterscheidbarkeit“ 1990, „Eros in Gefahr“ 1994, „Eine seltene Termitenart“ 2011), drei Kurzgeschichtensammlungen („Im 90°-Winkel“ 1976, „Das Mitternachtsrätsel“ 1989, „Ein irreführendes Konzept“ 2007) und einen Essayband („Dem 21. Jahrhundert entgegensehen“ 2008).
Darüber hinaus veröffentlichte er literarische, sprachliche, historische und diplomatische Texte in Zeitschriften (hauptsächlich „Verantwortung“, „Neuer Kurs“, „Parodos“), Zeitungen und Konferenzberichten. Er beschäftigte sich auch mit spanischer Literatur und veröffentlichte Studien über spanische Inhalte in Griechenland und Spanien.
Er war Präsident der Hellenischen Gesellschaft der Hispanisten (1997-2004), ist Präsident der Stiftung für Neugriechische Studien und Vorstandsmitglied der Nationalen Gesellschaft Griechischer Schriftsteller. Er spricht und schreibt in Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Ungarisch und hat zufriedenstellende Kenntnisse in Arabisch und Italienisch.