
Jacques Rancière
Der französische Philosoph Jacques Rancière wurde 1940 in Algerien geboren. Er studierte an der École Normale Supérieure und ist emeritierter Professor an der Universität Paris VIII. 1965 arbeitete er mit seinem Mentor Louis Althusser an der Veröffentlichung von "Lire le Capital" zusammen. Nach den Ereignissen im Mai 1968 distanzierte er sich jedoch vom althusserianischen Kreis. Seitdem bemüht er sich, die Grenzen zwischen Philosophie, Politik, Literaturkritik, Ästhetik, Geschichte und Pädagogik zu verwischen, und setzt sich mit den großen Themen der politischen Emanzipation, Demokratie und Gleichheit auseinander. Zu seinen auf Griechisch veröffentlichten Büchern gehören "Der unwissende Lehrmeister" (Nisos, 2008) und "Der Hass auf die Demokratie" (Pedio, 2010). Weitere Werke von ihm sind "Aux bords du politique," "La Nuit des prolétaires," "La Mésentente," "Les Noms de l'histoire," "Le Spectateur émancipé," "L'Inconscient esthétique," "L'Espace des mots," "Politique de la littérature," "Les Scènes du Peuple," "La Parole muette" und "Aisthesis: Scenes from the Aesthetic Regime of Art."