
George Saunders
George Saunders wurde 1958 in Amarillo, Texas, geboren und wuchs in Chicago auf. Er studierte geophysikalische Ingenieurwissenschaften an der Colorado School of Mines und besuchte das Masterprogramm für kreatives Schreiben (MA) an der Syracuse University. Zwischen 1989 und 1997 arbeitete er als geophysikalischer Ingenieur bei Radian International in New York und nahm an der Ölexploration in Sumatra teil. Mit seinen frühen fiktionalen Werken gewann er viermal den National Magazine Award for Fiction mit seinen Kurzgeschichten "The 400-Pound CEO" (1994, Harper's Magazine), "Bounty" (1996, Harper's Magazine), "The Barber's Unhappiness" (The New Yorker, 2000) und "The Red Bow" (Esquire, 2004). Sein erstes Buch, die Kurzgeschichtensammlung "CivilWarLand in Bad Decline" (1996), wurde für den PEN/Hemingway Award nominiert. Es folgten sieben weitere fiktionale Bücher und drei Essay-Sammlungen, darunter die Kurzgeschichtensammlungen "Pastoralia" (2000), "In Persuasion Nation" (2006), "Tenth of December" (2013, Gewinner des Folio Prize und Finalist des National Book Award, griechische Ausgabe "Δεκάτη Δεκεμβρίου", Ikaros 2015), die Fantasy-Kinderbücher "The Very Persistent Gappers of Frip" (2000) und "The Brief and Frightening Reign of Phil" (2005), das mit Orwells "Farm der Tiere" verglichen wurde, sowie der Roman "Lincoln in the Bardo" (2017), der den Man Booker Prize gewann (griechische Ausgabe "Λίνκολν και λήθη", übersetzt von G.-I. Babassakis, Ikaros 2017). Er war Stipendiat der Lannan Foundation, der American Academy of Arts and Letters (und seit 2014 Mitglied) und der Guggenheim Foundation. 2006 wurde er mit dem MacArthur Fellowship ausgezeichnet. 2013 erhielt er den PEN/Malamud Award für herausragende Leistungen in der Kurzgeschichte. Er lehrt im Creative Writing Program an der Syracuse University.