Hans Küng

Hans Küng

Hans Küng

Hans Küng wurde 1928 in einer kleinen Stadt in der Nähe von Luzern, Schweiz, geboren. Er ist ein Theologe und Philosoph mit einem umfangreichen schriftlichen Werk und dient als Präsident der Stiftung Weltethos. Von 1960 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1996 war er Professor für Ökumenische Theologie und Direktor des Instituts für Ökumenische Forschung an der Universität Tübingen. Er war Gastprofessor in New York, Basel, Chicago, Ann Arbor, Michigan, und Houston, Texas. Von 1962 bis 1965 diente er als offizieller theologischer Berater (Peritus) beim Zweiten Vatikanischen Konzil, das unter Papst Johannes XXIII. einberufen wurde. Hans Küng arbeitet als wissenschaftlicher Herausgeber für akademische Zeitschriften und hat zahlreiche Bücher verfasst, die in viele verschiedene Sprachen übersetzt wurden. Er entwarf die "Erklärung zum Weltethos" für das Parlament der Weltreligionen 1993 und den Vorschlag des InterAction Council für die "Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten" 1997. Im Jahr 2001 wurde er vom Generalsekretär der Vereinten Nationen eingeladen, der Gruppe der Eminenten Persönlichkeiten beizutreten, dem Autorenteam für das UN-Manifest "Bridging the Gap: Dialogue Among Civilizations." Im Jahr 2007 wurde er Mitglied des Komitees des Global Humanitarian Forum (Genf), das von Kofi Annan einberufen wurde. Er hält zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen von verschiedenen Universitäten.

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