
Marios Markidis
Marios Markidis (1940-2003) wurde in Athen geboren. Er absolvierte 1957 die Varvakeio High School und studierte Psychiatrie an den Universitäten von Athen und London (er war Schüler von D. Koureta und K. Stefanis). Seine frühen poetischen Bemühungen wurden auf der "Literarischen Seite" der "Vradyni" vorgestellt. Mit dem Gedicht "Ekmageio" erhielt er eine Auszeichnung im Dichtungswettbewerb, der 1962 von der Zeitschrift "Panspoudastiki" in Zusammenarbeit mit "Tachydromos" organisiert wurde (die Jury umfasste Nikiforos Vrettakos und Yiannis Ritsos). Im selben Jahr erschien er in der Zeitschrift "Epitheorisi Technis" (Ausgabe 92, S. 179-180) mit der poetischen Komposition "Prolog zum Schwert". Er war Mitglied des Redaktionsteams der Zeitschriften "Martyries kai Protaseis" und beteiligte sich im selben Team an der Zeitschrift "Simeioseis". Neben der Poesie war er in der Essayistik, Literaturkritik und Übersetzung tätig (er war der erste, der ein linguistisches Werk von Noam Chomsky ins Griechische übersetzte). In seinen Gedichten und anderen Schriften verwendete er oft das Pseudonym Marios Afentopoulos. Während vier Jahrzehnten literarischer Tätigkeit trug er häufig Gedichte, Essays und kritische Lesungen zu den Zeitschriften "Epitheorisi Technis" und "Idiois Analoimasin" sowie zur Tagespresse ("Avgi," "Eleftherotypia") bei. Er kuratierte auch die Reihe "Psychologie und Verhaltenswissenschaften" für die "Erasmos"-Veröffentlichungen. Im Jahr 2002 wurde ihm der Staatliche Poesiepreis für die Sammlung "Dennoch" verliehen