
Anna Afentoulidou
Anna Afentoulidou wurde in Thessaloniki geboren, wo sie Mittelalterliche und Neugriechische Philologie studierte. Auf postgradualer Ebene konzentrierte sie sich auf die Dichtung von A. Empirikos und die zeitgenössische zypriotische Literatur. Sie arbeitete als Philologin in der Sekundarstufe und wurde später an die Abteilung für Geisteswissenschaften und Philologie des Instituts für Bildungspolitik (IEP) abgeordnet, wo sie derzeit tätig ist. Ihre Gedichtsammlung "Missing Point" (Pandora, 2010) wurde von der Zeitschrift "Diavazo" für den Debütautorenpreis nominiert. Sie trug zur Kurzgeschichtenanthologie "Thessaloniki 2012" (Ianos) sowie zur Anthologie "The Red Thread, Contemporary Tales from Athens to Essex" (AutoPrint, Essex 2013) bei. Ihr zweites Gedichtbuch mit dem Titel "Stories of Virtual Balance" (veröffentlicht von Gavrielides) wurde 2014 für den Staatlichen Lyrikpreis nominiert. Im Jahr 2014 wurden auch ihre Studie "Albert Camus, 'Der Fremde': Ein Tauchgang in die Welt des Autismus" (veröffentlicht von poema, 2014) und der kritische Essay "Für jene ambivalente Stille der Epitaphstraße—Gedanken zur Dichtung von Kostas Th. Rizakis" (veröffentlicht von frear/4, 2014) veröffentlicht. Im Jahr 2016 veröffentlichte sie die Studie "Ikonographien der Resonanzen: Die Bedeutung der Erinnerung in der Dichtung von Giorgos Ch. Theocharis" (veröffentlicht von Gavrielides, 2016). Ihr neuestes Buch ist die Studie "Das schmerzhafte Gedächtnis des Fleisches: Erotische Spuren in der Dichtung von Kostas Th. Rizakis" (Phoenix Editions, 2017). Im Jahr 2018 wurde sie zum Mitglied des Staatlichen Literaturpreiskomitees ernannt.