Nina Berberova

Nina Berberova

Nina Berberova

Nina Berberova wurde 1901 in Petrograd in eine bürgerliche Familie geboren. Schon in jungen Jahren begann sie, Gedichte und Prosa zu schreiben. Doch die Ereignisse der Oktoberrevolution und die darauf folgende Atmosphäre des Terrors zwangen sie 1922, Petrograd zu verlassen, zusammen mit dem Dichter Wladislaw Chodassewitsch. Zunächst suchten sie Zuflucht in Prag, dann in Berlin, und lebten später eine Zeit lang in Sorrent, Italien, bevor sie sich in Paris niederließen, wo sie bis 1950 blieben. Das Leben in Paris war für Berberova schwierig, wie für alle russischen Emigranten jener Zeit. Erschöpft von Krieg und Armut nahm sie ein Schiff nach New York, wo sich ihr Schicksal zu wenden begann. Sie wurde Professorin für russische Literatur an den Universitäten Yale und Princeton, und mit der Neuauflage ihrer Werke in Französisch ab 1985 erlangte sie Anerkennung in der breiten Öffentlichkeit. Sie verstarb 1993 in Philadelphia, USA. Zu ihren Werken gehören: "Der Begleiter," "Das Buch des Glücks," "Im Schatten eines Anderen," "Diese Briefe gehören mir," unter anderen.

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