Literatur ist nicht nur die Kunst des Schreibens. Wie jede Kunst ist sie gleichzeitig ein Spiel. Weniger oder mehr 'ernst', abhängig von den Absichten des Autors. Emmanuel Roidis, ein witziger und gebildeter Schriftsteller, der über dem Durchschnitt der Leser seiner Zeit steht, verwandelt mit herausragender Besessenheit seinen Text in ein Wortspiel.
Verzerrte Zitate, verfälschte Verweise, mehrdeutige Fehler, Anagramme und Plagiate weben eine dichte intertextuelle 'Hypothese', die einen zweiten, vielschichtigen Text aufbaut, der mehrfach gelesen werden kann. Dieser zweite Text bereichert den ersten mit unterschiedlichem, oft unerwartetem Inhalt und stellt den (Lese)Zuschauer durch vielschichtige Wege letztendlich in die begehrte, aber auch schwierige Position des Autors.
Stavros Kritiotis, ein gebildeter Schriftsteller, der für seine Besessenheit an intertextuellen Freuden anerkannt ist, gräbt in beispielhafter Weise, dokumentiert, bewertet und präsentiert in diesem Band alle komplexen referenziellen Techniken und Tricks, alle verborgenen Schätze der spielerischen Roidis-Sprache, wie jene, die er selbst überaus klug in Papissa Joanna als die 'Schubladen seiner Meinung' bezeichnet hat.
Hersteller
- Autor
- Stayros Kritiotis
- Verleger
- Topos
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Unbekannte parathematische Techniken von Emmanuel Roidis
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 309
- Veröffentlichungsdatum
- 2/2009
- Tastaturen
- Biografie
- Eigenschaft
- Autoren
- Veröffentlichungsdatum
- 2009
- Abmessungen
- 16x24 cm
- ISBN-13
- 9789606863042
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