Die Demokratie, eine äußerst formbare Idee, prägte den Lauf der europäischen Geschichte, von der Englischen Revolution bis zum Kalten Krieg, vom Fall der Berliner Mauer bis zur Invasion im Irak.
Mit heftiger Kritik beschäftigt sich Luciano Canfora mit der Geschichte des alten Kontinents, den jahrhundertealten Bemühungen, die sogenannte „Macht des Volkes“ zu etablieren, und gleichzeitig fokussiert er sich auf die Mittel, mit denen die Eliten, die schrittweise ihre Macht durch den Wahlprozess legitimierten, dieses Anliegen begegneten.
Heute, während der reiche Westen rhetorisch die Freiheit verkündet, steuert eine dynamische Kaste die Hebel der Macht und missbraucht das Wort „Demokratie“, während sie weiterhin Opfer ansammelt.
Das Buch verfolgt die Erscheinungen und Verschwindungen des Begriffs Demokratie im Laufe der Zeit, von der Antike bis heute, sowie die Stereotypen, die mit diesem Begriff verbunden sind. Es entmythologisiert schließlich das „westliche demokratische Modell“ und richtet seine Angriffe auch gegen das „Experiment“ des bestehenden Sozialismus.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Luciano Canfora
- Verleger
- Metaichmio
- Ursprünglicher Titel
- Die Demokratie
- Untertitel
- Geschichte einer Ideologie
- Anzahl der Seiten
- 538
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2009
- Veröffentlichungsdatum
- 2009
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Europa
- ISBN-13
- 9789604554713
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