Ausgehend von Anne Shakespeare, der Frau des großen Dramatikers, über die nur wenig bekannt ist, untersucht Germaine Greer das Bild und die Stellung der Frau im England des 16. Jahrhunderts.
Indem sie Literatur mit historischer Methodik und Zeugenaussagen über das Leben in Stratford kombiniert, stellt sie die Geschichte der Ehe Shakespeares in ihren sozialen Kontext. Die Vermutungen über das Leben der Tochter eines Landwirts, die den größten Dichter Großbritanniens heiratete, sind alles andere als schmeichelhaft, obwohl sie an seiner Seite stand.
Darüber hinaus wurde das Auslassen ihres Namens aus Shakespeares Testament als Beweis dafür interpretiert, dass dieser Ehe aus Sicht des Schriftstellers ein furchtbarer Fehler war. Dennoch präsentiert Shakespeare selbst in seinen Werken die Suche nach einer würdigen Ehefrau als triumphalen Ausgang.
Durch die Verwendung zahlreicher Zitate aus seinem Werk sowie aus den Arbeiten vieler seiner Forscher wirft die Autorin ein Licht auf die besonderen Momente im Leben Shakespeares und gleichzeitig liefert sie uns unzählige Informationen über das gesellschaftliche Leben der Epoche.
Die im Buch geäußerten Thesen sind eindeutig gewagt, erscheinen jedoch in einem sorgfältig recherchierten Rahmen weniger unwahrscheinlich als die verschiedenen Vorurteile der Shakespeare-Forscher.
Hersteller
- Autor
- Germaine Greer
- Verleger
- Metaichmio
- Ursprünglicher Titel
- Shakespeares Frau
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 418
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2008
- Tastaturen
- Biografie
- Eigenschaft
- Künstler
- Veröffentlichungsdatum
- 2008
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789604554973
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