Frederick Theirsios (1784-1860), Professor für klassische Philologie und Pädagogik an der Universität München, veröffentlicht hier eine umfassende Abhandlung über die moderne griechische Dichtung und ihre Beziehung zur antiken griechischen Dichtung. Seine Abhandlung, die erstmals am 28. März 1828 bei einer öffentlichen Sitzung der Akademie der Wissenschaften in München vorgestellt wurde, bezieht sich auf die neugriechischen Dichter (Athanasios Christopoulos, Rigas Velestinlis und Andreas Kalvos), konzentriert sich jedoch auf Volkskreationen. Basierend auf Material aus Fauriels Sammlung von Volksliedern (1824-1825) identifiziert der Autor Parallelen in Metrik und Motiven und dokumentiert die Kontinuität zwischen der antiken griechischen (Homer's Iliad, Archilochus, Anacreon und Aristophanes) und der modernen griechischen Dichtungstradition. In seiner Einleitung lobt der bayerische Philhellene, der bereits eine Grammatik der modernen griechischen Sprache (1818) veröffentlicht und die Werke von Pindar ins Deutsche übersetzt hatte (1820), die antike Zivilisation von Athen und Sparta, den Einfluss der griechischen Kultur und insbesondere der byzantinischen Gelehrten auf den christlichen Westen und preist die modernen griechischen Literatur und den griechischen Unabhängigkeitskampf (1821).
Hersteller
- Autor
- Frédéric Thiersch
- Verleger
- Karavias D. N.
- Sprache
- Deutsch
- Untertitel
- vor allem über seine rhythmische und poetische Beziehung zur altgriechischen
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 36
- Veröffentlichungsdatum
- 1991
- Abmessungen
- 28x21 cm
- ISBN-13
- 9789602580158
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