Der Zweck dieses Buches besteht darin, den Rahmen der Entwicklungen der griechischen Politik vom Ende des Bürgerkriegs im September 1949 bis zur Metapolitefsi im Juli 1974 zu skizzieren.
Drei grundlegende Themen ziehen sich durch dieses fünfundzwanzigjährige Zeitfenster: Erstens, die Funktion der demokratischen Institutionen. Autoritäre politische Kultur, das Erbe des Bürgerkriegs, zunehmender Einfluss der Monarchie und des Militärs, Auswirkungen des Kalten Krieges, Uneinigkeit über die Spielregeln und das Unvermögen, starke homogene Parteien zu bilden, trugen zum Verfall und zur Aufhebung des Parlamentarismus bei.
Zweitens, der Kalte Krieg. Griechenland wird Teil des bipolaren internationalen Systems. Danach, die Zypern-Frage. Gleichzeitig wird die Möglichkeit einer Teilnahme an der europäischen Integration erkundet.
Schließlich der Prozess der wirtschaftlichen Entwicklung. Seit den Anfängen der 1960er Jahre sieht sich Griechenland zunehmend nicht nur mit dem Problem der Armut, sondern auch mit dem Management der Entwicklungserwartungen konfrontiert. Diese Frage ist eng verbunden mit den politischen- verfassungsrechtlichen Themen, die auf der Vergangenheit basieren und insgesamt das Problem der Anpassung des politischen Systems an ein neues, völlig verändertes Umfeld, in dem die Nachkriegsordnung entstand, bilden.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Sotiris Rizas
- Verleger
- Ekdoseis Kastanioti
- Anzahl der Seiten
- 509
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2008
- Veröffentlichungsdatum
- 2008
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Griechenland & Zypern, Europa
- ISBN-13
- 9789600347432
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