Cocteau bewunderte und verehrte Piaf. Er schrieb zwei Monologe über sie: "Das Phantom von Marseille" und "Der schöne Gleichgültige". Im Letzteren jongliert Cocteau und analysiert zwischen der "Unterwelt" und "unserer respektablen Welt".
In "Der schöne Gleichgültige" zieht er alle Emotionen einer Prostituierten für ihren Gigolo hervor. Eine Existenz aus jenen, die das Unglück hatten, inmitten des Elends geboren zu werden, existenzen, die von Anfang an verloren waren und sich an einen Gigolo klammern, um weiter leben zu können. Alle zärtlichen, primitiven, leidenschaftlichen Gefühle einer verlorenen Seele. Von "unserer seriösen Gesellschaft", die all ihre existentielle Angst und Abhängigkeit hervorbringt, zu einer anderen verlorenen Seele, die völlig gleichgültig ist. Der Ausgestoßene der Gesellschaft, ins Morast gedrängt von der Heuchelei dieser "respektablen und ernsten Gesellschaft".
Hersteller
- Autor
- Jean Cocteau
- Verleger
- Dromon
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 32
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2016
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 17x12 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Kino
- ISBN-13
- 9789606942822
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