Die demokratische Schule der Moderne durchdringt ein Dilemma: Sie hat das Ziel, den freien Bürger, die autonome Individualität, den Menschen, der mit seinem eigenen Verstand denkt, zu formen, dieses Ziel wird jedoch durch Zwang und Notwendigkeit angestrebt und erreicht. Tatsächlich wird der Schüler, der ins Schulgebäude geht, ob er will oder nicht, und wo er keinen Raum für wesentliche Entscheidungen hat, in genau diesem Bereich der Heteronomen, mit der offensichtlichen Unterstützung anderer außerschulischer Faktoren, zum freien Individuum, zur autonomen Individualität geformt!
Die Schule ist eine Institution der Wissensvermittlung, der Bildung – wie weise es im Griechischen heißt, die Lehre – an die Schüler der Kultur der Vorfahren. Die Schule ist keine Innovationsinstitution, die Innovation gehört den Schülern, nachdem sie diese abgeschlossen haben. Die zentrale Figur der Schule ist der Lehrer, der die Verantwortung übernimmt, den Schüler zu unterrichten, in einer per Definition asymmetrischen Beziehung zu ihm.
Die Texte dieses Buches, welches auch immer das Thema sein mag, sind alle Texte voller leidenschaftlicher Liebe zur Schule und ihrer Verteidigung. Sie verteidigen eine Schule, die normal funktioniert, in der der Lehrer unterrichtet – und nicht einfach nur mit den Kindern kommuniziert – und die Schüler etwas lernen – und nicht einfach nur Fähigkeiten erwerben.
Stavros Zoumboulakis wurde 1953 in Sykea, Lakonia geboren. Er studierte Rechtswissenschaften und Literatur in Athen und Philosophie in Paris. Er hat viele Jahre in der Sekundarstufe gearbeitet. Von 1998 bis 2012 war er Chefredakteur der Zeitschrift 'Nea Estia'. Seit 2008 ist er Präsident des Vorstands der Bibelstiftung „Artof Zoi“ und seit 2013 des Kuratoriums der Nationalbibliothek von Griechenland. 2015 wurde er zum Ehren-Doktor des Fachbereichs Philosophie, Pädagogik und Psychologie der Universität Ioannina ernannt.
Er schrieb: Johannes der Täufer als Engel. Die theologischen Voraussetzungen seiner geflügelten Darstellung (Doma, 1992), Gott in der Stadt. Essays über Religion und Politik (Estia, 2002), Auf der Bühne der Welt. Von Belgrad nach Teheran (Estia, 2007), Christen im öffentlichen Raum. Glaube oder kulturelle Identität? (Estia, 2010), Unheilige Koalition (Polis, 2011), Meine Schwester (Polis, 2012), Goldene Morgendämmerung und Kirche (Polis, 2013), Welcher Gott und welcher Mensch? Philosophische Essays (Polis, 2013), Christentum der Freude. Das Zeugnis von Papst Franziskus (Polis, 2015), Im Licht des Romans (Polis, 2015), Das Seufzen der Armen: Essays über Papadiamantis (Universitätsverlag Kreta, 2016).
Übersetzte: Emmanuel Levinas, Vier talmudische Studien (Polis, 1995).
Herausgegeben: Der Romanist Papadiamantis. Sammlung kritischer Texte, in Zusammenarbeit mit N.D. Trianthafyllopoulos (Estia, 2003), Petros Kolaklidis, Studien, 2 Bände (Vikelaia Bibliothek, 2006), Zissimos Lorentzatios, Collectanea (Doma, 2009).
Hersteller
- Autor
- Stayros Zoumpoulakis
- Verleger
- Polis
- Tastaturen
- Bildungswissenschaft
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 186
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2017
- Veröffentlichungsdatum
- 2017
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Auszeichnung
- -
- ISBN-13
- 9789604355655
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier